Umbau und Sanierung einer bereits vielfach umgebauten Mühle. Die Bausubstanz wurde respektiert, jedoch war Schallschutz, Minergie, Bodenheizung, neue Fenster gewünscht. Somit konnte die Baustruktur erhalten werden, sowie wenige Teile des Innenausbaus.

Mühle Pfungen

historische 'untere Mühle' am Wasserfall des Mühlebachs und der Mühlebrücke. Vermutlich mit Einzug der Elektizität wird der Mahlbetrieb aufgegeben, nach Errichten des Bahndamms (Winterthur - Bülach) ist der Mühletobelweg nur noch Sackgasse. Ueber dem ehemaligen Radkasten wird angebaut, sowie aufgestockt. Westseits, an der sehr mitgenommenen Fassade, entsteht eine grosse Laube. Spätestens beim Einbau einer Abwasserpumpe in der Strasse wird der Zugang zum Mahlkeller mit Stützmauer und Parkplatz verunstaltet. Dieser kann nun von einer Treppe vom Haus her begangen werden. Mit Befestigung des Backbetts wird auch der Abwasserkanal zugeschüttet.

 

Konstruktion

Der günstige Baukubus ermöglicht vorteilhaften Energieverbrauch. Nach Dach- und Innenisolation, Solarkollektoren wird auch mit verbleibender Oelheizung Minergie (Umbau) erreicht. Wegen knapper Glasflächen sind die Fenster 2fach isoliert (mehr Licht), bessere Isolation an Wänden kompensiert dies. 

Steig- und Fallleitungen gebündelt in zentralem Steigschacht über Energiepuffer.

Drei separate Wohnungslüftungen, Radhaus als Vorwärmregister.